Lyrische Besuche // Wissensort Gärtnerei

Ort: Die Gärtnerei befand sich am westlichen Rand des Jerusalemer Friedhofs in Berlin Neukölln, direkt am U-Bahnhof Leinestraße. Es war ein Brachgelände mitten in der Stadt, östlich des Tempelhofer Flughafens und ein experimenteller Gartenbetrieb für und mit jungen Geflüchteten. Dort bauten junge Geflüchtete gemeinsam mit Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft und Jugendlichen aus nahen Jugendzentren und Schulen, mit nationalen und internationalen Künstler*innen, Azubis und Student*innen einen künstlerischen Gartenbetrieb mit Projektzentrum auf.

 

Prozess: Als Projektschreiberin befragte ich den Ort, in Korrespondenz der beteiligten Akteure:  junge Gärtner, die als Geflüchtete in die Stadt gekommen sind, Nachbarn, Jugendliche aus den Umliegenden Kiezen, Künstler*innen – wie ist der Ort entstanden und welches „Wissen“ existiert in ihm. Weil es einen Unterschied ausmacht, wo man herkommt und was man dementsprechend mit ihm verbindet, von ihm erwartet. Die partizipativen Prozesse der Selbstorganisation im Kontext eines Kunstprojekts und Afrikanischer und Europäischer Kulturvorstellungen treffen sich, mit all ihren Herausforderungen. Das versuche ich zu beschreiben.

Ergebnisse: Lyrischen Miniaturen über „Die Gärtnerei“, die in die große Publikation über die Gärtnerei mit einflossen.

Link zum hochladen: http://www.schlesische27.de/s27/wp-content/uploads/2017/04/Dokumentation_Gaertnerei_web.pdf

   

Künstlerheft als Unikat: Wissensort Gärnerei Lyrikbändchen Kopie

Beteiligte Projektpartner*innen / Finanzierung: Kunst- und Kulturhaus Schlesische Straße27 // Kulturstiftung des Bundes // Raumlabor // DER PARITÄTISCHE