Poetische Spielräume

sind ein Shared Learning Format für Gruppen mit bis zu 12 Personen. Dort finden individuelle Reflexionen zu Schlüsselthemen unserer Arbeits- und Lebenswelt statt, mit spielerischen Mitteln, aus künstlerisch kreativen Verfahren: Kreativem Schreiben, Storytelling, Ästhetischer Praxis. Alle Teilnehmer*innen beschreiben ihre individuelle Perspektive, auf diversen Ebenen. Dabei kommen sowohl rational-logische, als auch emotional-intuitive Positionen „zur Sprache“. Im Anschluss folgt das Teilen und Tauschen der einzelnen Perspektiven und Erfahrungen mit den Texten. Wobei es dabei nicht um ihre literarische Qualität geht. Jede/r kann mitmachen. Es geht um das „Hören“ der aus sich geschöpften, Assoziationen, Erfahrungen und denen der anderen.

Wirkung: Poetische Spielräume entfalten sich aus dem Zusammenspiel der Einzelnen und der Gruppe. Dabei sind die Perspektive der einzelnen wie Instrumente eines Orchesters: alle werden gebraucht. Alle sind wichtiger Teil eines Ganzen, um sich selbst und die Anderen besser zu verstehen. Poetische Spielräume wirken Beziehungsstiftend.

Ort: Poetische Spielräume können stattfinden in Wohnzimmern, Schulklassen, Besprechungsräumen, Seminaren, Hallen von Bibliotheken, etc..

Darüber hinaus: Die Textwerke können zu raumgreifenden Collage-Teppichen werden, als Kunst im öffentlichen Raum. Damit eröffnen sich die Spielräume in weitere Kreise und regen an öffentlichen Plätzen, in Eingängen, Fluren und Warteräumen weiter zu Gespräch und Austausch zwischen Menschen an, über die Ausgangsgruppe hinaus, mit der alles anfing.