Eine erfolgreich erprobte Methode, basierend auf Verfahren aus Verhaltenswissenschaften und Kreativem Schreiben. Sie wurde aus meiner langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen entwickelt und wird seit dem in zahlreichen Projekten angewendet.

Poetische Spielräume gehen immer von einem zentralen Wort (Fach- oder Alltagsbegriff) aus.
Sie werden zu einem nachhaltigen Erlebnis, weil jede/r Einzelne erst den eigenen Bezug zum Wort/Thema und seinen tieferliegenden Schichten reflektiert, so dass sowohl rational-logische, als auch emotional-intuitive Positionen in Form geschriebener Texte „zur Sprache“ kommen.
Der Prozess wird mit ausgewählten Methoden des kreativen Schreibens von mir angeleitet und anschließend moderiert, wenn die Beteiligten sich ihre Texte einander „mitteilen“. Dies dient dazu, dass in interdisziplinären Zusammenarbeiten, sich Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen besser verstehen, Konflikte vermieden werden und spezifisches Wissen effektiver eingebracht werden kann.

Anlässe:
zu Beginn von Gruppenveranstaltungen (Seminaren, Fachtagungen, Konferenzen)
zu Beginn von Veränderungsprozessen, im Rahmen von Organisationsentwicklungen
um Ängste und Sprachlosigkeit über ein Thema zu überwinden
um Bedeutungshintergründe von sich selbst und Anderen zu verstehen
um sich in heterogen gemischten Gruppen (Alter, Geschlecht, kulturelle Prägung, Behinderung, Religion, soziale Herkunft, Bildung) auf Augenhöhe zu begegnen, weil jede/r individuelle Erfahrung zählt, neben Expertenwissen für Werbemaßnahmen über z.B. soziale Praktiken oder Entwicklungsprozesse, um auch tiefer liegende Dimensionen und implizites Wissen wahrnehmbar zu machen.

Wirkung:
– Erkenntnisprozesse, Verständigung, Klärung, Weitergabe von Wissen
– Stärkung von Persönlichkeiten / Gemeinschaft

gegenständliche Ergebnisse: Texte

Sie können:
festgehalten und veröffentlicht werden
in Booklets / Work in Progress Ausstellungen / Installationen / Collagen / Textobjekten
als Ausgangsmaterial, zur Reflexion und Analyse von Prozessen
im Rahmen neuer Wege und einem stärkenden Miteinander

Für Gruppen mit bis zu 35 Personen
empfohlen Gruppenstärke: 12
Dauer: drei Stunden, bis max. drei Tage

Beispiel:
der Begriff Demokratie ist ein großes Wort, aber nichts Festes, kein Objekt, das wir anfassen können, sondern ein Prozess.
Er besteht aus kleinen einzelnen Handlungen. Diese können in einem Poetischen Spielraum reflektiert werden.
Gleiches gilt für die Begriffe: Freiheit, Liebe, Frieden, Heimat, Verständigung, Wissen, Bildung, Integration, Inklusion…
Alle diese Begriffe werden von Menschen unterschiedlich verstanden und mit verschiedenartigen Erlebnissen verknüpft.
Wollen wir ins konstruktive Gespräch kommen, um Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme zu finden, jenseits eines oberflächlichen Meinungsaustausches, müssen wir uns befragen, was sie uns bedeuten und unsere Erfahrungen mit ihnen teilen, um zu lernen.
Wenn wir uns über sie „klar werden“ verstehen wir sowohl uns selbst besser, als auch die anderen.
Wir können erkennen wer wir sind, was wir haben und was wir brauchen.